Darmkrebs-Vorsorge

 

 

Sie fühlen sich großartig, haben einen gesunden Appetit und sind 50 Jahre oder älter?
Dann haben Sie die typischen Symptomen von Darmkrebs - denn ... es gibt keine Frühsymptome!

 

Darmkrebs ist die häufigste Krebserkrankung. Früherkennung kann Leben retten.
Deshalb wollen wir Sie nachstehend über Darm­krebs-Untersuchungen, die wir durchführen, informieren und häufig gestellte Fragen beantworten:

 

Kann Darmkrebs geheilt werden?
Ja, aber nur im Frühstadium und wenn noch keine Absie­de­lungen in anderen Organen vorhanden sind. Krebsvorstufen (Polypen) können wir mittels Polypenzange oder ggf. nach Unterspritzung mittels Hochfrequenzschlinge abtragen.

Ist Darmkrebs erblich?
Ja, in Familien mit vererbtem Darmkrebs haben direkte Ver­wandte (Eltern, Geschwister und Kinder) der Erkrankten ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Deshalb sollte die Darmspiegelung in regelmäßigen Abständen, alle 5 Jahre, wiederholt werden.

Wer ist noch gefährdet?
Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Personen mit metabolischem Syndrom (Bluthochdruck, Adipositas, Fett­stoff­wechselstörungen, Diabetes mellitus) haben ein erhöhtes Risiko.

Weitere Risikofaktoren

  • Ungesunde Ernährung mit wenig Ballaststoffen und vielen tierischen Fetten
  • Bewegungsmangel
  • vermehrter Alkoholgenuss (erhöhtes Risiko für Mastdarmkrebs)
  • Übergewicht
  • Rauchen

 

 

 

 

"Es ist nicht genug, zu wissen,

man muss es auch anwenden.

 

Es ist nicht genug, zu wollen,

man muss es auch tun!"

 

Johann Wolfgang von Goethe

 

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Darmkrebs-Vorsorge

Was Sie vorsorglich tun können:

  • Hauptbestandteil der Ernährung sollten Gemüse
    und Vollkornprodukte sein
  • Bevorzugen Sie weißes Fleisch (Fisch, Huhn)
  • Reduzieren Sie tierische Fette, sowie rotes Fleisch (Rind, Schwein, Lamm)
  • Erhöhen Sie körperliche Aktivitäten
  • Reduzieren Sie Übergewicht
  • Verzichten Sie auf Nikotin
  • Reduzieren Sie Alkohol (weniger als 20 g/Tag)


Eine Darmspiegelung tut nicht weh!

Nehmen Sie die kostenlosen Vorsorge­untersuchungen wahr

 

Okkultes-Blut-Testung
(Test auf verborgenes Blut im Stuhl)


Damit lässt sich nur ein geringer Teil der evtl. vorhandenen Darmkrebsvorstufen und -tumore erkennen. Aber der Test ist besser als gar kein Test, allerdings nur dann, wenn positiv  getestete Patienten koloskopiert werden. Die Wiederholung eines positiven Testes ist nicht sinnvoll, da die Ursache für das Blut im Stuhl auf jeden Fall durch eine Darmspiegelung abgeklärt werden muss.


Koloskopie

(Darmspiegelung)


Die Dickdarmspiegelung ist die beste Methode, um Darm­krebs und dessen Vorstufen früh zu erkennen. Dabei kann die Diagnose durch Entnahme von Ge­webeproben gesichert werden und Darmkrebsfrüh­formen und -vorstufen (Polypen) sofort entfernt werden.

 

Wer sollte sich einer Darmspiegelung unterziehen?

 
  • Medizinisch empfohlen, Personen, die älter als 50 Jahre oder älter sind
    (Kassentechnisch ab 55 Jahren)
  • bei Darmkrebs in der Familie (familiäre adenomatöse Polyposis, HNPCC-Familienmitglied), schon vor dem 55. Lebensjahr
  • nach einer Darmkrebserkrankung
  • bei Blut im Stuhl oder schwarz verfärbtem Stuhl
  • bei Nachweis von verborgenem Blut im Stuhl
  • bei Änderungen der Stuhlgewohnheiten ohne erkennbaren Anlass
  • bei Gewichtsverlust
  • bei Blutarmut
  • bei Flüssigkeit oder Schleim beim Stuhlgang
  • bei Schmerzen im Darmbereich oder beim Stuhlgang
  • bei Patienten mit chron. entzündlichen Darmerkrankungen

 

 

Ablauf einer Darmspiegelung

 

Die Darmspiegelung tut nicht weh!
Sie erhalten von dem untersuchenden Arzt (Gastroen­tero­loge) auf Wunsch eine Kurzschlafspritze, so dass Sie die Untersuchung nicht spüren und erst dann wieder aufwachen, wenn die Untersuchung vorbei ist.

Wie ist der Ablauf?
Wenn bei Ihnen eine Darmspiegelung angezeigt ist, erfolgt zunächst ein schriftlich dokumentiertes Aufklärungsgespräch, bei dem Sie Fragen zu der Untersuchung stellen können und Ihnen der Ablauf der Darmspiegelung erklärt wird. Dabei wird Ihnen ggf. Blut aus der Vene entnommen und auf eine evtl. unbekannte Blutgerinnungsstörung untersucht. Dies ist für die evtl. Entnahme von Gewebeproben während der Dickdarm­spiegelung wichtig.

Die Voraussetzung für eine aussagekräftige Darmspiegelung ist die sorgfältige Darmreinigung. Nur ein vollkommen sauberer Darm kann in allen Abschnitten eingesehen werden und nur so ist eine sichere Diagnostik und Therapie, sowie eine leichte und schnelle Untersuchung möglich.

Bei dem Aufklärungsgespräch erhalten Sie genaue Anwei­sungen, wie die Darmreinigung erfolgen sollte. Zusätzlich werden Ihnen Informationen ausgehändigt, die Ihnen genau erklären, wie Sie Ihren Darm säubern. Das Abführmittel, mit dem Sie die Darmreinigung vornehmen, wird Ihnen gleichzeitig ausgehändigt.

Bei dem Aufklärungsgespräch bekommen Sie auch den Unter­suchungstermin nochmals genannt. Sollten Ihnen später noch Fragen einfallen, so haben Sie noch Gelegenheit vor der Untersuchung diese mit dem untersuchenden Arzt zu klären oder sich gerne auch telefonisch noch an uns zu wenden.

 

Bei der Untersuchung selbst wird der Dickdarm in seiner gesam­ten Länge vom After aus mit einem flexiblen Instrument (Endoskop) untersucht. Sie werden ausschließlich von höchst erfahrenen Spezialisten (Gastroenterologen) untersucht. Da­bei wird der Endoskopiker von speziell ausgebildetem En­dos­kopiepersonal unterstützt, das Sie während der ge­sam­ten Untersuchung überwacht und betreut. Die Betreu­ung durch unser erfahrenes Endoskopieteam trägt dazu bei, dass Sie sich bei uns wohl fühlen.

Auf Wunsch bekommen Sie eine Kurzschlafspritze, sodass Sie die Untersuchung "verschlafen!". Wenn Sie keine Schlaf­spritze benötigen, können Sie die Untersuchung am Monitor mitverfolgen. Nach der Untersuchung erfolgt ein persönliches Abschlussgespräch. Dabei bekommen Sie gleich den endgültigen Befund schriftlich für Ihren Hausarzt ausgehändigt.

Was ist nach der Untersuchung zu beachten?
Nach der Untersuchung können Sie wieder ganz normal essen und trinken. Wenn Sie eine Kurzschlafspritze bekommen haben, sind Sie für 12 Stunden nicht mehr verkehrstüchtig und sollten nicht arbeiten gehen. Ferner sollten Sie keine wichtigen Doku­men­te unterschreiben.

Da während der Untersuchung Luft in den Darm eingeblasen wurde, damit dieser sich zur besseren Sicht entfaltet, können nach der Untersuchung vermehrt Blähungen auftreten. Bei stärkeren Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder direkt an uns.

 

 

Ablauf einer Darmspiegelung

 

Einen Einblick in den Ablauf einer Darmspiegelung gibt Ihnen der nachstehende Film, den wir mit freundlicher Genehmigung der Firma Dr. Falk Pharma, Freiburg hier zeigen.

 

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© Dr. med. J. Knapp

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